Dienstag, 8. Mai 2012

poem I wrote a couple of weeks ago

Du spielst den
Gedächtniskünstler:
Lakonisch,
ungezähmt.

Mein ewiger Himmel,
still und ohnmächtig,
wie die
Buntheit
des Horizontes;
Mein Künstlertraum,
will ihn verschlingen:
Mein raison d'être.

Tintige Wolkenberge
tun sich auf.

Schrumpelnacken
strecken sich
dem Sein entgegen:
rosig.

Und Dichter
sind keine
Mörder,
aber ungreifbar.

Die Haut,
schimmernd
und flackernd:
Mein Blütenflaum,
ein Frühlingsregengeschenk
für dich.

Unentdeckte
Glückseeligkeit:
Wie mein
verkorkstes
Selbststudium
in Paranoidität.

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